Tine Mortier: Der kälteste Winter

Der Junge lebt mit seinem Großvater zusammen, sie sind ein stilles, schweigsames Team, sie brauchen nicht viele Worte. Draußen ist es kalt, der kälteste Winter, an den sich der Junge erinnern kann. So, wie draußen alles einfriert und erstarrt, so fühlt sich auch der Junge, wenn die Worte auf seiner Zunge festhängen oder wenn er sich innerlich ganz hart und gleichzeitig leer fühlt. In der Schule ist er oft alleine, auch hier fehlen ihm die Worte, und er spürt, dass ihn die Anderen merkwürdig finden, anders. Sein Herz ist schwer. Und doch wird auch dieser eisige Winter zum Ende kommen, und der Junge wird einen Weg aus der Erstarrung finden. Kein ganz einfaches Buch über Mobbing, über gefühlte Schuld und die Möglichkeit eines Neuanfangs, aber poetisch und schön. Für Menschen ab neun Jahren.  (SL)

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Gerard Donovan: Winter in Maine